Härtevergleichsplatten - mit zertifiziertem Härtewert und geringen Toleranzen
Härtevergleichsplatten benötigen zwingend ein Zertifikat. Denn die Versuchsparameter zur Vermeidung einer möglichen systematischen Messabweichung, sind dem dazugehörigen Zertifikat zu entnehmen. Überprüfungen sind regelmäßig erforderlich. Arbeitstäglich sind 1-2 Prüfeindrücke je Härtebereich und Härteskala vorgegeben. Außerdem muss nach jeder Änderung der Maschineneinstellung, z.B. nach einem Wechsel des Prüfverfahrens oder des Eindringkörpers eine Prüfung erfolgen..
Eine Dokumentation wird normativ vorgegeben oder zumindest dringend empfohlen, da die Überprüfung der Dokumentation der Ergebnisse der periodischen Prüfung üblicherweise Bestandteil eines Audits ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den entsprechenden, aktuell gültigen Normschriften.
Die periodische Prüfung ist ein wichtiger Teil bei der Überwachung der Härteprüfgeräte im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems und muss mit kalibrierten und zertifizierten Härtevergleichsplatten durchgeführt und entsprechend dokumentiert werden.
Geprüft wird gemäß
DIN EN ISO 6506 (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Brinell)
DIN EN ISO 6507 (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Vickers)
DIN EN ISO 6508 (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Rockwell)
DIN EN ISO 4545 (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Knoop)
und ASTM-Normen.
Anforderungen an die Qualität einer Härtevergleichsplatte
1. Anforderungen an Werkstoff und Geometrie einer Härtevergleichsplatte:
- Homogenität der Werkstoffhärte über die gesamte Prüf- bzw. Nutzfläche
- Gleichmäßigkeit der Härte
- Langzeitstabilität des Gefüges
- Ausreichende Materialdicke
- Homogenität des Elastizitätsmoduls (für Messungen nach dem UCI-Verfahren)
Diese Anforderungen sind in den internationalen Normen (DIN EN ISO 6506 / 6007 / 6508) beschrieben.
2. Anforderungen an die DAkkS-Kalibrierung einer Härtevergleichsplatte:
Deutlich eingeschränkte Messunsicherheiten gegenüber den normativen Vorgaben.
Messunsicherheit
Auf der Anwenderebene ist die Messunsicherheit abhängig von:
- Genauigkeit und Wiederholpräzision der Härte-Normal Messeinrichtung (nationales Niveau)
- Härtebezugsnormal-Messeinrichtung (Kalibrier-Niveau)
- Homogenität des Werkstoffes der Härtevergleichsplatte
- Härteprüfgerät des Anwenders
Anwendende sollten daher möglichst Härtevergleichsplatten mit niedrigster Messunsicherheit der Kalibrierwerte einsetzen.
Dies ist Voraussetzung für eine Prüfprozesseignung mit hohen Anforderungen.
- Messunsicherheit ist das entscheidende Maß für die Qualität des Kalibrierwertes
- Spannweite der Kalibrierwerte ist maßgeblich für die Qualität der Härtevergleichsplatte in Bezug auf die Homogenität der Härte.
Optionen:
- Hilfs-Rasterlinien zur Einschätzung bzw. Einhaltung des Mindest-Eindruckabstandes
- DAkkS-Zertifikat nach ASTM
Die Vorteile der ATORN Härtevergleichsplatten:
- Optimierter, homogener Stahl aus deutschem Erzeugnis
- Herstellung mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Wärmebehandlung
- Geringste Messunsicherheiten, eingeschränkte Spannweiten und optimierte Langzeitstabilität
- Bis zu 600% größere Prüffläche
- Zusätzlich gekennzeichneter Referenzeindruck, je nach Härteprüfverfahren
- Erweiterte Kalibrierung, je nach Härteverfahren
- Rasterlinien (optional)
- Zusätzliche Kalibrierung nach einer anderen Norm (optional)
- Mehrfach-Kalibrierung (optional)
- Lieferung mit DAkkS-Kalibrierzertifikat
- Hohe Verfügbarkeit, teils sofort ab Lager lieferbar
Dateiabruf Excel-Datei für periodische Prüfung und Messunsicherheit
Erstellen Sie herstellerunabhängig eine individuelle Excel-Datei in der u. a. der Kalibrierwert, die Grenzabweichung, die Wiederholpräzision und die Messunsicherheit nach Norm der verwendeten Härtevergleichsplatte hinterlegt ist. Diese Daten werden mit den in den Normen angegebenen Grenzwerten verglichen. Anschließend wird angezeigt, ob die Istwerte innerhalb der Grenzwerte liegen oder diese überschreiten.
Geben Sie dazu auf der Website des Materialprüfamtes Nordrhein-Westfalen (www.mpanrw.de) die MPA NRW-Nummer und die Nummer des Härtewertes ein.
Die Zahlen befinden sich an den Seiten der Härtevergleichsplatten.
Nach anklicken des OK-Buttons erfolgt der Download der Excel-Datei.
Mit wenigen Klicks zur passenden Härtevergleichsplatte
Wählen Sie, aus über 900 Härtevergleichsplatten, die für Ihren Bedarf passende aus.
Nutzen Sie dazu die Filterfunktionen: Härteprüfverfahren, Prüfmethode und Härtewert.
