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Schneidstoffe und Beschichtung beim Gewindebohren in gehärtem Stahl

Die ATORN Gewindebohrer zum Zerspanen von Hartgewinden im Härtebereich von 45-55 HRC verwenden den Schneidstoff HSSE-PM. Im Härtebereich von 55-65HRC sind hingegen nur noch ATORN Gewindebohrer in Vollhartmetallausführung funktionsfähig.

Die größte Wirkung entfaltet der ATORN Gewindebohrer bei der Gewindezerspanung von gehärteten Werkstoffen im Härtebereich von 45-63 HRC mit einer TICN Beschichtung.




Verstärter Kern und negative Spezialgeomertie

Grundsätzlich sind die ATORN Gewindebohrer mit einem langen Anschnitt in Form D sowie negativen Spangeometrien ausgestattet. Die lange Anschnittform D am Gewindebohrer sorgt für eine optimale Schnittaufteilung.

Durch die Mehrzahntechnologie und die verstärkte Kerngeometrie können hohe Standzeiten erreicht werden. Jedoch besteht ein Nachteil der langen Anschnittform im hohen Platzbedarf des Gewindebohrers im Bauteil.


Der Prozess des Hartgewindebohrens - Hilfreiche Tipps

Gewindetiefe beachten: Trotz der Optimierung der Werkzeuggeometrie kann in diesem Härtebereich mit ATORN Gewindebohrern nur eine maximale Gewindetiefe von 1,5 x D erreicht werden. Wenn Sie höhere Gewindetiefen erreichen möchten, können Sie hierfür unsere ATORN Gewindefräser einsetzen.

Schmierung und Kühlung: Setzen Sie beim Gewindebohren ein hochwertiges Gewindeschneidöl ein. Ohne ein solches Schneidöl kann die Prozesssicherheit nicht in vollem Umfang gewährleistet werden.

Schnittgeschwindigkeit: Die ideale Standzeit erreichen Sie mit unseren ATORN Gewindebohrern für die Bearbeitung von gehärteten Stahl mit folgenden Schnittgeschwindigkeiten:

  • Gewindebohrer <55 HRC HSSE-PM TICN  3-5 m/min
  • Gewindebohrer >55 HRC VHM TICN 1-3 M/min
Kernlochoptimierung: Gewindebohrer für die Hartzerspanung müssen hohen Kräften entgegenwirken, deshalb ist die Minimierung der Schnittkräfte sehr wichtig. Mit einer Kernlochoptimierung wird die Bohrung für den Gewindebohrereinsatz vergrößert. In der Praxis wird im Bereich M4-M16 das Maß um +0.1 mm erhöht. Zudem kann in der Serienfertigung die Standzeit dadurch optimiert werden, indem die obere Toleranzgrenze ausgenutzt wird. 
Weitere Informationen hierzu finden Sie in unseren Kernlochtabellen.

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